! Hier ein kleiner Bericht von Alexander Rudolph, vom Kegelclubausflug nach Österreich, der von einem RTL Kamerateam begleitet wurde !
WIR HABEN ISCHGL ÜBERLEBT.....
Am Freitag Abend ging es los! Der KC Gentlemens Club 2008 traf sich, um gemeinsam eine lustige Fahrt nach Ischgl zu unternehmen. Um 17 Uhr trafen sich die Mannen am Preußen-Platz. Für Proviant hatten alle gesorgt. 2 Paletten Dosenbier, 3L-Flasche Waldgeist und eine Flasche Asbach waren der wichtige Teil des Proviants. Dazu kamen noch Fischfrikadellen, kleine Frikadellen und Brötchen. Zunächst versuchten wir den Biervorrat in einen Rucksack zu bekommen, da dies ziemlich aussichtslos erschien .. Hilz: „ Pass auf der Rucksack reißt....(kurz ruhe)...der reißt nach Ischgl!" packten wir die restlichen Dosen in die beiden vorhandenen Koffer. Alle waren damit einverstanden, nur Herr Babel hatte Angst um seine Sachen die alte Mimose!!!! Nach einigen Interviews und der Packerei der Klamotten, ging es im Preußenbus los Richtung Essen Hbf.
Die Fahrt dorthin, war dank unseres Taxifahrers Roland „the crazy one" Thiele sehr aufregend. Nachdem wir 3 Ampeln bei „fast grün" überquerten, hielten wir kurz am Wegesrand um uns zu informieren wohin wir denn genau mit unserem Gepäck mussten! In diesem Moment passierte das erste Highlight des Tages! Daniel Thiele entdeckte was keiner für möglich gehalten hätte.
„ER" war auf dem Weg zum Zug nach Hause und wurde dabei von 5 total irren Keglern angesprungen. Die Rede ist von keinem geringeren als unserem allseits geliebten Dennis „Aasbert Prisma" Wroblewski. Nachdem er gründlich besungen wurde, setzte er sich zu uns in den Bus und trank genüsslich sein „Feierabendbier". Leider konnten wir ihn nicht dazu überreden uns auf unserer Reise nach Ischgl zu begleiten. Trotzdem war es natürlich ein Genuss seinem Gesang zuzuhören. Als wir dann endlich an dem vereinbarten Treffpunkt ankamen, war unser Biervorrat schon merklich geschrumpft und die ersten Frikadellen wurden verzerrt. Nun hieß es alle Mann in den Reisebus! Zum Glück hatten wir , wie es sich natürlich gehört, für reichlich Musikbeschallung gesorgt und unsere eigene „Musikmaschine" mitgebracht. Nach den bekannten Liedern wie „der ganze Bus muss Pipi" und „Ich bau dir ein Schloss" erreichte die Stimmung ihren Siedepunkt. Nur einer machte schlapp. Alex „Winterschlaf" Rudolf, brachte es fertig von 0 Uhr bis zur Ankunft in Ischgl zu schlafen. Dafür ein kräftiges „Buuuhhhh" du alte Wurst!!! Und dann war es soweit! Mitten in der Nacht bekamen wir unverhofften exotischen Besuch im Bus! Die bösartige „Sockenschlange" suchte sich Ihre Opfer ! Das erste Opfer war Sebastian „Ich will kein Bier in meinem Koffer" Babel, danach schlängelte die Schlange weiter zu „Winterschlaf" Rudi, trieb auch dort ihr Unwesen und biss zu! Der Rest der Fahrt verlief ohne größere Ereignisse.
Nun war es endlich soweit, wir waren in Ischgl angekommen. Kaum aus dem Bus ausgestiegen packte sich der Rudi den „Musikapparat" und sorgte für die allgemeine Beschallung. Nun war es Zeit sich die „Ski-Klamotten" anzuziehen! Der Verantwortungsbewusste Markus, hatte für die allgemeine Sicherheit gesorgt und jedem eine gelbe Warnweste und eine Sonnenbrille besorgt! Wir schnappten uns unsere Leihsachen und warteten nun auf Daniel den Snowboard-Lehrer. Dieser lies allerdings sehr lange auf sich warten, so dass wir uns die Zeit mit heimischen Gesängen ( Einst ging ich am Ufer des Nordparks entlang OHOH OHLALALA ) vertreiben mussten! Dann ging es endlich los zu unserem ersten Ziel, und so kam es das wir im „Schatzi" landeten. Dort gab es dann Williams-Birne ein Bier und Stress mit den Bediensteten, weil Markus sich angegriffen fühlte von dem Kellner! (Warum weiß man bis heute nicht)....Trotzdem an dieser Stelle noch mal danke an Markus für die gegebene Runde von dir!
Als der Pegel wieder etwas gestiegen war, ging es langsam zum „Idioten-Hügel" und die ersten verzweifelten „Fahrversuche" wurden gestartet. Dabei stellte sich heraus, dass Markus es ziemlich schnell drauf hatte, ganz im Gegensatz zu Jan und „The Womanizer" Daniel.....Diese beiden beschränkten sich lieber aufs Zuschauen. Nachdem wir ein paar mal den Idioten Hügel runter gefallen waren, wechselten wir auf eine etwas steilere „Piste" dort zeigte sich schnell, dass Sebastian und Rudi die meiste Zeit nur auf dem Bauch die Strecke runterrutschten!
Dann war es soweit! Es gab mal zur Abwechslung feste Nahrung! Es gab Pizza, dazu natürlich ein kühles Blondes und abermals eine Runde Williams-Birne. Ab diesem Zeitpunkt teilte sich die Gruppe! Jan und Daniel hatten entgültig die Schnauze voll vom Snowboard-fahren und widmeten sich lieber den Ski-Hasen. Sebastian, Markus und Rudi begaben sich lieber mit Snowboard-Lehrer Daniel auf den Gipfel und probierten sich als neue „Abfahrtsspezialisten"! Die Strecke war insgesamt knapp 8 km lang! Gefahrene Kilometer waren pro Person ungefähr 3 und gefallene oder gerutschte 5 km, so dass auch alle froh waren als sie wieder im Tal angekommen waren! Von dort aus ging es direkt zum Apres-Ski, wo Daniel und Jan schon sehnsüchtig warteten! Beide (vor allem aber Jan) waren schon wieder ziemlich gut drauf und hatten ein „gutes Level" erreicht! Da die „Alm" leider zu voll war, beschlossen wir ins „Kitzloch" zu gehen! Leider war dies wohl ein in der Szene bekannter „Schwulen-Puff"! und es gab dort nur wenige Frauen, aber die Frauen die da waren, waren so heiße Feger, denn diese hätten beim Knutschen vorher noch das Gebiss rausnehmen können! So wurde das leider nix mit der Ski-Hasenjagt! Nach einigen Bieren und einer „Freirunde Kinderschnaps" machten sich alle auf den Rückweg. Alle?? Nein, fast alle! Einer bekam den Hals nicht voll genug! Und wer war das wohl? Genau, der Jan! Dieser hatte mit einigen Dänischen Kollegen „Brüderschaft" getrunken und konnte sich leider nicht pünktlich vom Tresen lösen! Der Rest machte sich unbemerkt dessen auf den Weg zum Bus. Dort angekommen, bemerkte man den herben Verlust von knapp 2 Promille! Jan fehlte! Da keiner lust darauf hatte einem Trunkenbold hinterher zu laufen, musste sich der Snowboard-Lehrer Daniel dazu bereit erklären und den Schnapsi" aus der Kneipe abholen! Der Rest zog sich derweil im Bus die „Reiseklamotten" an. Nach knapp 30 Minuten war es soweit! Der Kegelvater traf endlich im Bus ein! Er war ziemlich angeschlagen aber trotzdem sorgte er noch für die allgemeine Belustigung!
Endlich konnten die Gentlemen die Heimreise antreten! Allen war die Müdigkeit anzumerken! Nachdem Markus, Sebastian und Rudi die Augen ein wenig zufielen, kam Jan auf die Glorreiche Idee die „Sockenschlange" wieder aufleben zu lassen! Allerdings mit den Socken in denen er den ganzen Tag rumlief und Snowboard fuhr! Zum Glück bekamen alle die Augen rechtzeitig auf, so dass die Schlange sich kein weiteres Opfer suchen konnte! Jan kam dann auch dazu sich umzuziehen und sich hinzusetzen! Aus hinsetzen wurde dann ein paar Minuten später hinlegen, die Beine auf der gegenüber liegenden Reihe! Plötzlich ertönte ein lauter Knall im Bus. Das Gelächter der anderen mitreisenden Gäste, lies uns nur vermuten was Passiert war! Jan war von der Sitzreihe gefallen, allerdings waren seine Beine immer noch aufgelegt auf der gegenüberliegenden Sitzbank! Dank seines „leicht gestiegenem" Alkoholspiegels, bemerkte er diesen Sturz nicht und schlief selig weiter auf dem Boden! Nach einer geraumen Zeit wurde Jan dann wach und begab sich zur Toilette, alle ahnten schon was kommen sollte, jedoch schaffte Jan es nicht zu kotzen! ( Hut ab an dieser Stelle )!! Nach ca. 10 Minuten schaffte er es, sich aus dem Klo zu wuchten und sich in den Gang zu stellen, schaute uns kurz an, legte beide Arme an den Körper und sprang mit einem Satz in die Sitzreihe, wo er dann wieder schnell einschlief! Der Bus fuhr unterdessen weiter zum nächsten „Einsammelpunkt". Der Groll der dort wartenden Leute war relativ groß, da unser Kegelpapi schuld daran war, dass die knapp 20 Menschen in der Kälte warten mussten und das für eine halbe Stunde! „Ist das der wegen dem wir warten mussten" und „wat ne Saufziege" waren noch die netteren Zitate die ich hier Jugendfrei verwenden kann! Jan ließ sich davon nix anmerken und schlief einfach weiter! Dann kam der Auftritt des Busfahrers Halil! Er beschallte uns mit seiner besten Musik! „Bella Bella Bella Marie...!" leider stieß er damit nicht auch die Zustimmung der Fahrgäste und legte stattdessen lieber einen Film in den DvD-Player! Dies verlief leider auch nicht reibungslos, da die fiese Technik den Film nicht auf deutsch spielen wollte sondern nur in englisch wiedergab! Allerdings schaffte es unser Busfahrer im 15-ten Versuch dann doch den Film in einer Sprache abzuspielen die fast alle im Bus verstanden—deutsch! Nun kam der nächste große Auftritt von Kegelpapi Jan! Völlig entsetzt über die neuen Fahrgäste wankte er zu uns in die letzte reihe holte tief Luft, und teilte uns seine Gedanken mit. „Ej Daniel, wat sind das für Spackos? Ich dachte schon ich wäre im falschen Bus!" Leider war seine Stimme etwas lauter als er selber vermutet hatte und dies wurde sofort mit Sprüchen wie „Ach guck mal, es kann sprechen!" Quittiert! Jan blieb von da an lieber hinten bei uns und traute sich nicht mehr unter die gemeinen Fahrgäste! Der einzige der zu diesem Zeitpunkt schon schlummerte war Sebastian, leider teilte er uns aber etwas im schlaf mit, was keiner im Bus so toll fand! Der gute Herr fing an den Bus mit seinen Abgasen zu belästigen! Im Schlaf furzte er so intensiv, das leider einige Fahrgäste an einer Lungenembolie gestorben sind! Von da an schliefen die Gentlemen bis zur Ankunft in Essen! Dort wurden sie mit dem Taxi nach Hause gebracht! Alle waren froh als sie endlich wieder zu Hause waren und sich unter die warme Dusche stellen konnten!
Mein Fazit: Die Reise hat sich gelohnt, war lustig und brachte den Beteiligten viel Spaß ! Jedoch ist die Relation von 20 Stunden Busfahren und nur 11 Stunden vor Ort nicht optimal in meinen Augen! Aber trotzdem war es eine gelungene Reise zu den Schluchtenscheißern!
! Die ganze Aktion wird am 08.03.2010 um 23 Uhr auf RTL zu sehen sein !
! Und wahrscheinlich werden einige nach der Ausstrahlung, Deutschland für immer verlassen müssen !